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Ohrwurm

Töne, Beats und andere Geräusche

Bild: Nicolas Jaar am Into The Valley Festival in Schweden. 

Italienischer Produzent und Multi-Instrumentalist trifft auf südafrikanischen Singer-Songwriter, experimentelle Beats auf träumerische Stimme. Nguwe heisst das Ergebnis, ein Vorgeschmack auf das zweite Album von Clap! Clap! namens A Thousand Skies. Der Mann, der normalerweise - mit der Gitarre in der Hand - eher die ruhigeren Töne anschlägt und dem Lied die Stimme verleiht, hört auf den Namen Bongeziwe Mabandla.

Hip Hop aus Namibia. Remember The Future heisst das Album, Visions der Ohrwurm. Black Vulcanite nennen sich die drei Musiker aus Windhoek, die im Rest der Welt noch viel zu wenig Beachtung finden.

Ziemlich progressiv klingt es im Libanon der 70er Jahre. Dem Sohn der bekannten libanesischen Sängerin FairuzZiad Rahbani gelingt mit Mais El Rim ein fast 13-minütiges Meisterwerk. Erschienen ist es als B-Seite von Abu Ali

Eine Blaskapelle aus Hamburg covert den House-Klassiker Rej von Âme. Die "Techno-Marching-Band" besteht aus elf Profirmusiker, die schon für Fettes Brot, Samy Deluxe oder Jan Delay gespielt haben. Als Meute bringen sie die Blasmusik mit Pauken und Trompeten auf die Tanzfläche.

Bariş K, DJ und Club-Betreiber aus Instanbul beschreibt den Sound seiner Band Insanlar als "Acid Folk". Elektronisch, traditionell, sphärisch und mit einem Schuss Poesie aus dem sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert von Kul Nesimi und Pir Sultan Abdal; das ist Kime Ne. Hörsenwert ist auch der Remix von Ricardo Villalobos.

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